Arcor


Das ist eine klare Kampfansage an den Konkurrenten T-Online, der seit Ende Dezember eine ISDN-Flatrate für satte 79,99 Euro anbietet: Ab dem kommenden Samstag, den 27. Januar startet Arcor, der größte Festnetzkonkurrent der Telekom, mit einer eigenen Schmalband-Flatrate - für 14,95 Euro. Bei den Breitbandprodukten werden eher kleinere Änderungen vorgenommen.

Surfen zum Pauschalpreis

Die neue Schmalband-Flat ist interessant für Kunden, die zwar einen Arcor-Telefonanschluss, aus technischen Gründen aber kein DSL erhalten können. In der Vergangenheit beschränkte sich das Arcor-Angebot für diese Kunden nur auf einen Internetzugang, der minutenbasiert abgerechnet wurde. Mit der neuen ISDN-Flatrate können auch diese Kunden nun 24 Stunden am Tag zum Pauschalpreis surfen. Arcor hatte erst vor einigen Monaten noch eine etwas teurere Schmalband-Flat im Angebot, die dann jedoch mit dem DSL-Boom vom Markt verschwunden war.

Im Paket buchbar

Mit einer Kanalbündelung erreicht der Internetzugang eine Geschwindigkeit von bis zu 128 Kilobit pro Sekunde (kbit/s). Die Kanalbündelung ist im Preis inklusive. Ein ISDN-Anschluss von Arcor ist für das Angebot Voraussetzung. Zusammen mit dem Telefonanschluss für 19,95 Euro zahlt der Kunde so 34,90 Euro im Monat. Kommt noch eine Telefonflatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz hinzu, sind es monatlich insgesamt 44,85 Euro, die fällig werden.

Bis Ende Februar wird kein Einrichtungspreis berechnet. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Die Einwahl ist natürlich nur vom eigenen Arcor-Direktanschluss möglich. Für Neukunden bietet Arcor passend zur Schmalband-Flatrate vergünstigt die Arcor-Talk-und-Surf-Box mit ISDN-Karte zum Preis von 59,95 Euro zuzüglich 9,95 Euro Versandkosten.

Änderungen bei DSL

Bei den Arcor-DSL-Paketen wird es zum gleichen Zeitpunkt nur kleinere Änderungen geben. Bei den Paketen mit DSL 2.000 wird der erhöhte Upload von 384 kbit/s für Neukunden oder Tarifwechsler zum Standard. Außerdem ist das Arcor-Komplettpaket mit einem ISDN-Telefonanschluss, DSL 1000 und volumenbasierter Abrechnung für 19,95 Euro nun auch für Bestandskunden buchbar.

Quelle: onlinekosten

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Pfosten bezogen:
  • Arcor prüft TV per DSL
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  • 40 Euro soll das Internet-Fernseh-Angebot kosten, das die Vodafone-Tochter Arcor zur diesjährigen Computermesse CeBIT präsentieren will. Für den IPTV-Dienst braucht man laut Unternehmensangaben einen DSL-Anschluss ab 6 MBit pro Sekunde.

    Arcor will in das zukunftsträchtige Geschäft mit Fernsehen über das Internet einsteigen. Der Dienst für Arcor-Kunden solle im zweiten Halbjahr starten, sagte Arcor-Manager Bernd Wirnitzer am Mittwoch auf der CeBIT Preview in Hamburg.

    Verfügbar sein sollen rund 50 Free-TV-Kanäle, mehr als 70 Bezahlsender sowie Videofilme auf Abruf. Preise werden voraussichtlich auf der Computermesse CeBIT im März bekannt gegeben. Man sei noch in Gesprächen mit Inhalteanbietern, hieß es zur Begründung.

    Zusatzdienste vorgesehen

    Diese Verhandlungen sind unter anderem notwendig, weil Arcor in seinem IPTV-Angebot Zusatzdienste vorgesehen hat. Dabei geht es zum einen um das so genannte Timeshifting, bei dem eine Sendung nach einer Unterbrechung später weitergesehen werden kann.

    Außerdem will Arcor den Kunden aber auch erlauben, mit „Timeshift Restart“ sich eine bereits laufende Sendung von Beginn an anzusehen, oder eine knapp verpasste aus einem Archiv abzurufen. Dies alles soll ohne eine Festplatte beim Benutzer funktionieren, würde also ein Aufzeichnen bei Arcor benötigen.

    Rechtsfrage offen: Darf man über DSL TV senden?

    Solche Dienstleistungen sind nach mehreren Gerichtsurteilen rechtlich umstritten. Es sei wahrscheinlich, dass diese Dienste zumindest zum Start „nicht über alle Sender hinweg“
    verfügbar sein werden, räumte Wirnitzer ein.

    Voraussetzung für den IPTV-Dienst ist ein DSL-Anschluss ab 6 MBit pro Sekunde. Es werde einen „Grundpreis“ geben sowie „Abrufpreise“ pro Dienstleistungen.

    Kunden brauchen Arcor-Anschluss

    Insgesamt will Arcor sein Netz auf IP-Technologie umstellen. Neukunden werden für einen „Komplettanschluss“ mit einer Geschwindigkeit von 16 MBit/Sekunde eine neue, von Arcor entwickelte Router-Box bekommen können, die die zentrale Anlaufstelle für alle Geräte vom PC über Telefon bis zu TV-Settopboxen sein soll.

    Schließt man ein Telefon an, gibt die Box darüber Installationsanleitungen. Der Preis des Komplettanschlusses solle in etwa auf dem Niveau der heutigen knapp 40 Euro für das Angebot mit Internet- und Telefonie-Flatrates liegen. Arcor hatte Ende September knapp 1,7 Millionen DSL-Kunden.

    Quelle: businessnews

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  • Arcor: Telefon-Flatrate für Preselection-Kunden
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  • Für knapp 30 Euro bekommt man derzeit bei Arcor einen Telefonanschluss plus Festnetz-Flatrate und DSL-Internetzugang. Der DSL-Zugang wird pro Minute abgerechnet, monatliche Fixkosten entstehen nicht.

    Der Eschborner Provider Arcor bietet ab sofort einen ISDN-Telefonanschluss inklusive Sprachpauschale für alle Gespräche ins deutsche Festnetz zum Monatspreis von 29,90 Euro an. Ein DSL-Anschluss ist auf Wunsch inklusive, dafür muss nichts zusätzlich bezahlt werden.

    Gut für Gelegenheitssurfer

    Das Angebot richtet sich vor allem an solche Kunden, die nur gelegentlich surfen und die hohen monatlichen Fixkosten für einen DSL-Anschluss bislang sparen wollten. Der Zugang hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu einem Megabit pro Sekunde. Kosten für DSL fallen - ähnlich, wie man es vom Internet-by-Call kennt - je Minute an, zusätzliche Fixkosten entstehen nicht. Pro Surfminute werden 1,49 Cent berechnet.

    Kunden, die häufiger ins Ausland telefonieren, können den Einsteigertarif mit der Euro-Flatrate von Arcor kombinieren. Diese ermöglicht zum monatlichen Festpreis Telefonate in die elf Euro-Länder sowie in die Schweiz. Alternativ können Kunden auch die International-Flatrate für 26 Länder buchen - darunter die USA, Türkei, die Russische Föderation und Polen. Wer mit dem neuen Arcor-Anschluss in Mobilfunknetze telefoniert, zahlt einen Minutenpreise von 16,9 Cent. Für Festnetzgespräche ins Ausland werden in die günstigeren Länder 4,5 Cent pro Minute fällig, außerhalb Europas deutlich mehr. Call-by-Call ist mit Arcor nicht möglich.

    Keine Einrichtungskosten

    Neukunden erhalten derzeit von Arcor ein kostenloses DSL-Modem sowie einen Splitter. Für den Hardware-Versand berechnet der Anbieter einmalig 9,95 Euro. Der Einrichtungspreis fällt zur Zeit weg. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate.

    Arcor bietet Telefonanschlüsse in Verbindung mit schnellen DSL-Internetzugängen auf Basis von eigener Infrastruktur derzeit in 360 Städten an. Bis Ende Juli sollen diese 26 weiteren Ortsnetze erschlossen werden:

    Preetz (Ortsnetzkennzahl: 04342), Flintbek (04347), Uelzen (0581), Achim (04202), Weyhe (04203), Oyten (04207), Sehnde (05138), Bad Nenndorf (05723), Werder (Havel) 03327, Strausberg (03341), Erkner (03362), Zeuthen (033762), Dillenburg (02771), Kaufungen Hess (05605), Melsungen (05661), Hofgeismar (05671), Grebenstein (05674), Gelnhausen (06051), Seeheim-Jugenheim (06257), Lauterbach (06641), Schwäbisch Gmünd (07171), Königsbrunn (08231), Lauf (Pegnitz) (09123), Neumarkt (09181), Forchheim (09191), Rödental (09563).

    Quelle: call-magazin

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  • Strato bietet VoIP-Tarif für DSL-Nutzer
  • Arcor prüft TV per DSL
  • Arcor startet ISDN-Flatrate für knapp 15 Euro

  • Neue Monatspauschalen mit zwölf Monaten Mindestlaufzeit.

    Arcor bietet Preselection-Kunden ab sofort eine bundesweite Telefon-Flatrate an. Für 16,95 Euro pro Monat können nationale Festnetzgespräche zum Pauschalpreis geführt werden.

    Der Anschluss bleibt, wie bei Preselection üblich, beim bisherigen Netzbetreiber - alle Festnetzgespräche laufen per Voreinstellung über Arcor. Von der Flatrate ausgenommen sind Anrufe in die Mobilfunknetze, zu Sonderrufnummern sowie in andere Länder.

    Allerdings werden auch Telefonate in Mobilfunknetze und ins Ausland über Arcor abgewickelt, schließlich ist der Anbieter per Preselction voreingestellt. Per Call-by-Call können aber andere Anbieter genutzt werden. In die Mobilfunknetze berechnet Arcor einen Minutenpreis von 16,9 Cent, internationale Telefonate kosten ab 4,5 Cent die Minute.

    Kunden, die häufiger ins Ausland telefonieren, können die neue Preselection-Pauschale zusätzlich mit einer Euro-Flatrate kombinieren. Diese ermöglicht zum monatlichen Aufpreis von 6,95 Euro Telefonate in die elf Euro-Länder sowie in die Schweiz. Darüber hinaus gibt es auch eine International-Flatrate, die für 26 Länder gilt - darunter die USA, Türkei, die Russische Föderation oder Polen. Diese Auslandspauschale kostet monatlich 19,95 Euro zusätzlich.

    Arcor verlangt dabei eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten.

    Quelle: golem

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  • Breitbandanbieter QSC ist Arcor auf den Fersen

  • Der Kölner Breitbandnetzanbieter QSC übernimmt die Mehrheit an der Hamburger Broadnet und will damit die Marktbereinigung unter den Konkurrenten der Telekom vorantreiben. Mit der Übernahme wird QSC nach Arcor der zweitgrößte Telekom-Konkurrent im DSL-Markt.

    Unser Ziel ist: So wenige Breitband-Anbieter wie möglich“, sagte QSC-Vorstandschef Bernd Schlobohm am Mittwoch in Köln. QSC erwirbt von den Broadnet-Großaktionären Comcast und KKR sowie vom Management zunächst 67 Prozent an dem Unternehmen. Sie bekommen im Tausch dafür Aktien von QSC. Die übrigen Aktionäre von Broadnet sollen später ein gleichlautendes Angebot erhalten. Weitere Zukäufe stünden nicht unmittelbar bavor: „Wir dürfen uns nicht verschlucken“, sagte Schlobohm.

    QSC festige mit dem Kauf seine Position als Nummer zwei der Telekom-Konkurrenten am DSL-Markt hinter Arcor, sagte Schlobohm. Mit Broadnet erweitere QSC sein Breitbandnetz um 160 auf nahezu 1200 Hauptverteiler in 140 deutschen Städten. Arcor kommt auf 1800 Knoten. Firmen wie QSC und Broadnet sind vor allem auf Firmenkunden konzentriert, denen sie DSL und Internet-Telefonie (VoIP) bieten. Broadnet bringe margenstarke Umsätze mit, sagte Schlobohm.

    Bei 37 Mill. Euro Umsatz habe Broadnet im vergangenen Jahr ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 4,6 Mill. Euro erzielt, QSC kam bei 194 Mill. Euro Umsatz auf ein Ebitda von 5,8 Mill. Euro. Nach dem Zukauf hob QSC seine eigenen Umsatzerwartungen für 2006 auf mehr als 265 Mill. Euro an. Bisher waren mehr als 240 Mill. Euro geplant. Das Ebitda soll wie erwartet bei 15 bis 20 Mill. Euro liegen. Wegen des teuren DSL-Netzaufbaus hatte QSC jahrelang rote Zahlen geschrieben.

    Wichtig sei vor allem das Richtfunknetz der Hamburger, über das auch Gewerbegebiete am Rande von Ballungsgebieten mit breitbandigem Internet versorgt werden könnten. „Wir gewinnen so Zugang zu einer Vielzahl neuer Unternehmenskunden, die sich über DSL nur schwer erschließen lassen“, sagte QSC-Chef Schlobohm. Broadnet erziele 96 Prozent seiner Umsätze mit Geschäftskunden, QSC komme künftig auf 76 Prozent. Broadnet hatte ursprünglich ganz auf die drahtlose Richtfunktechnik gesetzt.

    Comcast (37 Prozent), KKR (23 Prozent) und das Management von Broadnet (sieben Prozent) erhalten für jede ihrer Aktien 1,054 QSC-Anteilsscheine aus einer Kapitalerhöhung. Ihre Anteile werden damit mit knapp 48 Mill. Euro bewertet, Broadnet wäre damit insgesamt gut 71 Mill. Euro wert.

    Die Anleger von QSC reagierten mit Verkäufen. Die im Technologieindex TecDax notierte Aktie verlor 2,5 Prozent auf 4,25 Euro, Broadnet kletterten um fünf Prozent auf 4,40 Euro.

    handelsblatt.com

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